Review

Artist: SLEEPWALK

Titel: Tempus Vincit Omnia

Sleepwalk „Tempus Vincit Omnia“

(Electro Aggression Records)
Lange Pausen gehören bei Sleepwalk dazu! Die Zeit überdauert schließlich alles! Diesmal beträgt der Anlauf, den der deutsch-schweizerische Electro-Dino für sein siebtes Album genommen hat, 60 Monate. Allerdings haben die seit rund 25 Jahren aktiven Schlafwandler dafür auch einiges im Gepäck. Partiell unterstützt von Ex-Sänger Oliver Spring (siehe tEaR!dOwN) und on/off-Mitglied Roland Ruch bringen es Sleepwalk auf 20 neue Tracks und damit auf ein Doppelalbum, dem weitere elf Remixe angehören. Musikalisch hat man dem düster-verschachtelten Sound der früheren Jahre weiter abgeschworen und folgt stilistisch dem Vorgänger „Nibiru“, der auf geradlinigeren Electro-Sound als in den Anfangstagen setzte. Dichte, von Hall und Tempowechseln bestimmte Tracks wie „Angels“ oder das markerschütternde „Carbon Ultimate“ bilden zwar keinen totalen Kontrapunkt in einem insgesamt homogenen Werk, bleiben aber aufgrund ihrer eigenwilligen Machart doch am ehesten hängen.
Marc Urban

Veröffentlicht: 02/2018

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