Review

Artist: Paradise Lost

Titel: Symbol Of Life

Die Fähigkeit, gute Songs zu schreiben, konnten Paradise Lost nicht einmal die Leute absprechen, die mit den Experimenten und dem Stilwechsel der Band seit ihrem Album „One Second“ nicht einverstanden waren. Denn die beiden Hauptsongwriter Nick Holmes und Greg MacKintosh hatten ihr Gefühl für schmissige, mitreißende Melodien und einprägsame Hooklines nie verloren. Auch „Symbol Of Life“ birgt eine ganze Reihe Ohrwürmer, die wohl schnell zu Szenehits avancieren werden. Das tanzbare „Isolate“ zum Beispiel, oder „Erased“, zu dem Cathedrals Lee Dorrian Backing Vocals beisteuern durfte. Den Gegensatz zu diesen groovigen Rocknummern bilden Songs wie „2 Worlds“, „No Celebration“ oder „Symbol Of Life“, die mit ihrer opulenten Orchestrierung wieder Erinnerungen an „Draconian Times“ aufleben lassen. Etwas aus der Reihe fällt „Channel For The Pain“, das die Rolle übernimmt, die „Soul Courageous“ auf dem 97er Album „One Second“ hatte. Hier wie dort steht ein Song auf dem Album, der von Tempo und Aggression her etwas von Punk in sich trägt. Die Stimmung, die das gesamte Album „Symbol Of Life“ umgibt, ist auch am ehesten mit der von „One Second“ zu vergleichen. Die Elektronik spielt keine so große Rolle wie auf „Host“, die Songs sind runder und komplexer als auf „Believe In Nothing“ und durch den modernen Sound lassen sich Vergleiche mit früheren Alben nur ansatzweise anstellen. Denn auch „Symbol Of Life“ ist etwas Eigenständiges, dunkel, laut und gut.

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