Review

Artist: KOTTONMOUTH KINGS

Titel: High Society

Konnten die Crossover-Rapper Kottonmouth Kings schon mit ihrem Videoclip zur letzten Single (Titel glücklicherweise wieder umgehend entfallen) besonders dumm auffallen, heißt es nun Runde frei zum neuen, zweiten Album. Weiße, rappende Jungs mit Run DMC-mäßigen Turnschuhen, weiten Hosen und Hemden sind dank der Vertriebskollegen von den Beastie Boys heute keine Seltenheit mehr, talentierte allerdings muß man bis heute noch mit der Lupe suchen. Und so hat man dann auch die Songs von den Kings schon mindestens zehnmal anderswo gehört, alles kommt so bekannt, ausgereizt und einfach gnadenlos ausgelutscht vor, daß man sich lieber den Ton des Testbildes anhören würde als weiter “High Society”. Cypress Hill, Beastie Boys, bißchen Wu-Tang Clan, Marley und ab und zu eine verzerrte Gitarre sowie die sich durch das ganze Album ziehende “Legalize It!”-Attitüde vom allerplattesten machen das Album zu einem wahren Kleinod des unspektakulär Langweiligen. Wer sich vorstellen kann, eine noch prolligere Variante von Deichkind mit englischen Texten gut zu finden, sollte blind zugreifen. Für alle anderen bleiben die Kottonmouth Kings just another band zwischen tausend anderen.

Veröffentlicht: 2000

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