Review

Artist: GRAVITY KILLS

Titel: Superstarved

Love, Sex And Money“ läutet ein, worauf Anhänger der in St. Louis ansässigen Gravity Kills seit fast vier Jahren warten mußten: Album No. 3. Mit neuem Label im Rücken geht es dem zwischenzeitlich angestauten ü¤rger an den Kragen, den man im Verlauf der dreizehn Tracks durch das Ventil „Superstarved“ endgültig ausmerzt. Powervoll vom ersten bis zum letzten Ton, was vor allem dem neuen Drummer Brad Booker zu verdanken ist, der die bislang dominanten Drumcomputer-Spuren in den Hintergrund verweist und durch krachende Grooves den in der Vergangenheit teils vermißten Drive liefert. Hinzu kommt die wesentlich aggressivere Gesangslage Jeff Scheels, an welcher (siehe Interview in dieser Ausgabe) Produzent Martin Atkinson (Ministry, Killing Joke, Pigface) nicht ganz unbeteiligt war. Nach dem potentiellen Singlekandidaten geht es weiter mit „Take It All Away“, einer ebenfalls voluminösen Nummer mit Ohrwurmcharakter. „Fifteen Minutes“ ist als Ode an erfolgsgierige „Künstler“ zu verstehen und erinnert dank äußerst melodischem Riffing sogar bisweilen an Placebo, während spätestens „Forget Your Name“ das Eis auch für bisherige Gravity Kills-Nichtkenner bricht. Harte Gitarren, markantes Schlagzeug, Sing-A-Long-Refrain und emotionale Vocals, die den Text gemeinsam mit Jeff durchleben lassen: Ein Paradebeispiel für zeitgemäßen, eigenständigen Alternative-Rock mit Gänsehautfaktor! „Enemy“, „Breakdown“ und „Beg And Borrow“ lassen keinerlei Qualitätseinbußen erkennen und halten das kontinuierlich hohe Niveau locker aufrecht, welchem mit dem relaxten „One Thing“ das sprichwörtliche i-Tüpfelchen aufgesetzt wird, kein Wunder, daß die Nummer jüngst vor Lenny Kravitz und Rob Zombie in die amerikanischen Radiocharts stürmte. Das folgende „Personal Jesus“-Cover versprüht den unvergleichlichen Charme des Originals, reichert diesen mit härteren Gitarren und Vocals an und verleiht dem Song damit bandeigenen Charakter. „Wide Awake“, „Suffocate“, der Titeltrack und ein Edit des Openers run

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