Review

Artist: Bathsheba

Titel: Servus

Bathsheba „Servus”

(Svart Records/Cargo)
Gut, den ein oder anderen Witz in bayrischer Mundart muss man sich auch als englische Band gefallen lassen, wenn das erste Album „Servus” heißt. Natürlich ist aber der lateinische Sklave oder Diener gemeint, ein Begriff, der auch deutlich besser in die düster-okkulte Songwelt von Bathsheba passt als ein süddeutscher Gruß. Wenn man es überspitzt formulieren wollte, könnte man Bathsheba als Doom Metal-Version von Dead Can Dance bezeichnen. Die Stimme von Frontfrau Michelle ist in der Lage, ähnlich psychedelische Türen aufzustoßen und ist eigentlich gar nicht metallisch. Es ist dann auch weniger die Härte, die die Songs auf „Servus” auszeichnet – auch wenn es zum Beispiel in „Ain Soph” ziemlich brutal zur Sache geht – sondern das Talent, entrückte, bedrückende und beeindruckende Klangwelten zu erschaffen. Gewissermaßen die Macht der Atmosphäre, Arthouse Metal. Ein sehr geiles, sehr krasses Album zwischen Doom und Dark Metal, das mit seiner epischen Langsamkeit sicherlich auch in der Sludge-Szene Fans finden wird.
Masi Kriegs

Veröffentlicht: 03/2017

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