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CD-Rezension / Review / Kritik

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margin psychedelic teatime

Margin
„Psychedelic Teatime“
(Madvedge Records/oomoxx media)
Zwar handelt es sich bei „Psychedelic Teatime“ um das Debütalbum des Berliner Trios Margin, neu im Musik- und Kreativ-Geschäft ist deren Kopf Lutz Meinert aber keineswegs. Spielt der Mann mal nicht Psychedelic, Fusion oder Prog, webdesignt und fotografiert er. Auf dem eigenen Label Madvedge erscheint nun die Scheibe seines Projektes. Mit einem „Klingt wie Pink Floyd“-Stempel liegt man gar nicht mal so falsch. Der Gesang von Herrn Meinert erinnert durchaus an den 2006 verstorbenen Syd Barrett und genau so wie ihre britischen Inspirationsquellen geben Margin ordentlich Blues und Jazz mit in die Psychedelic-Brühe – Entschuldigung: den Psychedelic-Tee. Man sollte nach Lesen des wenig kreativen Titels sowie der Trackbezeichnungen (ganze sechs Stücke besitzen annähernd den gleichen Namen, der mit dem Kernelement „A Mysterious Cup Of Tea“ alles andere als aufregend klingt) also keineswegs vorschnell urteilen. „Das Faszinierende am Progressive Rock ist für mich die Verschmelzung von mehreren Parts, Musikstilen und Stimmungen innerhalb eines Stückes“, sagt Meinert. Und genau das zieht er auf „Psychedelic Teatime“ durch.
Hannah M. Seichter

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

Wednesday the 26th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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