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CD-Rezension / Review / Kritik

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diodati susurrus lake

Diodati
„Susurrus Lake“
(Körperschall Records)
Avantgardistisch, minimal, herausfordernd, bisweilen aber auch träumerisch, verspielt und hingebungsvoll. Diodati offerieren auf „Susurrus Lake“ facettenreiche Kompositionen jenseits ausgetretener Pfade. Eingespielt in der Grundbesetzung Cello, Kontrabass und Piano, die je nach gewünschter Stimmung um akustische Gitarre, Viola, Schlagzeug und Synthesizer ergänzt wird, zeigt das Regensburger Trio, dass düstere Gedankenwelten nicht zwangsläufig in Schwermut ertrinken müssen. Die Grundlagen der Texte bilden dieses Mal neben eigenen Werke von Michael Ende und Georg Trakl. Mit Sonja Kraushofer (L’Ame Immortelle, Persephone, Coma Divine) holten sich Gwydion, Elias und Svyati namhafte Unterstützung am Mikrofon. Ohne Rücksicht auf Genregrenzen finden sich im Ergebnis liebliche Melodien neben anspruchsvollen und vertrackten Arrangements und immer wieder fühlt man sich an Cabaret und Jazz erinnert. Stimmlich bleibt bei Gwydion bisweilen noch Luft nach oben, den positiven Gesamteindruck kann dies aber nicht schmälern. Album Nummer 3 könnte damit für Diodati einen großen Schritt nach vorne bedeuten.
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2014.

Tuesday the 26th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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