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CD-Rezension / Review / Kritik

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chainreactor mass driver

Chainreactor
„Mass Driver”
(ProNoize/Dark Dimensions/Broken Silence)
Klar, das hier ist wieder typischer Industrial/Cyber/Noise/Techno-Sound! In die gleiche Richtung gehend wie die Labelmates von x-[R]X, Noisuf-X oder FabrikC – Hart, tanzbar und synthetisch. Das ist Clubmusik. Aber so extrem distorted wie der Opener „Narrow Confines“ andeutet, wird es dann doch nicht, sodass man das Album durchaus auch zu Hause oder, noch besser: im Auto, hören kann. Hauptaugenmerk dürfte diesmal auf Vocaltracks wie „No Regrets“ oder dem hitverdächtigen Titeltrack liegen, die sich vom angestammten Sound weg bewegen und ein wenig in die Richtung von Bands wie Agonoize oder Hocico schielen. Die dürften in den Clubs am besten funktionieren und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Es ist übrigens noch relativ neu, dass Chainreactor „richtige“ Vocals benutzen. Der erste Schritt in diese Richtung war auf dem Vorgängeralbum „The Silence & The Noise“ der Track „Gas Panic“, der ebenfalls vom neuen Member Kay Schäfer eingesungen wurde. Außerdem mögen diese Tracks vielleicht Anzeichen einer Entwicklung sein; in eine Zukunft, wo das Interesse an Cybergothic/Noise/Rave in der Szene wieder abnimmt. Ein anderer Ausweg aus der klangtechnischen Sackgasse könnte der Ambientsound vom Nebenprojekt CIM? MUT? sein. Aber wir reden über die Zukunft, klar – Noch ist alles im Lot beim Duo. In besagtem Genre zählen sie zu den kreativeren Vertretern.
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07-08/2014.


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2017 Sonic Seducer Magazin

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