Review

Artist: DE/VISION

Titel: Foreigner (MCD)

Eine schöne Mid-Tempo Nummer, die De/Vision diesmal hingelegt haben. Den zwanghaften Drang, sie mit Depeche Mode zu vergleichen, konnten sie in ihrer Musik jedoch nicht abschalten. Klar, vermeintlich naive Synthie-Pop Träller-Nummern haben sie längst hinter sich gelassen, aber “Ultra” klingt auch nicht gerade wie “New Life”, und so erinnert “Foreigner” schwer an Depeche Mode, etwa “Never Let Me Down Again 2000″* oder so, vor allem wegen der Gitarrenklänge. Und, ist das schlimmüNö, De/Vision ist keine Cover-Band, es sind ihre schönen Melodien und ihre zeitgemäßen Synthie-Sounds. “Re-invent Yourself”, Track 2 von 4, gefällt mir da sogar noch besser als der Titeltrack, weil der Refrain mitreißender ist. “Moonbeam” kommt aufgrund langsamer aber wuchtiger Beats mit Samples und Harmonieteppichen beschwörend und einlullend daher und nimmt durch Abwesenheit von Gesang ohnehin eine Sonderstellung ein, die für Abwechslung sorgt, ohne den konzeptionellen Rahmen zu sprengen. Und das man den begnadeten Mesh einen Hit anvertrauen kann, ist ja wohl sowieso klar. An der “en Trusted to mesh” version vom Giga-Smasher “Hear Me Calling” kann man sich als Synthie-Freund nicht satthören. “Foreigner”, für den kleinen Hunger zwischendurch. Den Hauptgang in Form des Albums “Void” gibt es ab dem 28.02.2000.

Veröffentlicht: 2000

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