Review
Artist: Corpus Delicti
Titel: Liminal
- Artist: Corpus Delicti
- Label/Vetrieb: Twilight Records
Mit ihrem Album „Sylphes“ haben sie in den Neunzigern Musikgeschichte geschrieben und wurden fast kultisch verehrt, jetzt sind Corpus Delicti zurück und schließen zur Freude ihrer Fans nahtlos an den Sound an, mit dem sie 1997 aufhörten. Schimmernde Gitarrenlinien winden sich schlangenartig in die Gehörgänge, der melodische Bass unterstreicht die Schwermut ebenso wie das treibende Schlagzeug, während der Sänger dem Ganzen Düsternis und Helligkeit gleichzeitig verleiht. Der Opener „Crash“ wirkt, als wären sie nie weg gewesen und könnte auch ein Track aus einem alten Album sein. Die Single „Room 36“ dagegen klingt härter, moderner und energiereicher, ohne dabei aber verleugnen zu können, von welcher Band er stammt. Das kraftvolle „This Sensation“, das an Christian Death erinnert und das mit Shoegaze-Elementen verzierte, poetische „Liminal“ offenbaren die Pole, zwischen denen sich die Band bewegt. Auch wenn es 28 Jahre gedauert hat: Das Warten hat sich gelohnt. Ein faszinierendes Album von einer nach wie vor großartigen Band!
Karin Hoog
Eine spannende Story zum Album findet Ihr im aktuellen Magazin:
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