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CD-Rezension / Review / Kritik

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family fodder monkey banana kitchen 2014

Family Fodder

„Monkey Banana Kitchen“
(Staubgold/Indigo)
Während so manche drittklassige Rarität absurde Preise auf den einschlägigen Verkaufsplattformen erzielt, lässt sich das Debütalbum der englischen No Wave-Band Family Fodder immer wieder für kleines Geld aus den Kisten der Gebrauchtplattenhändler ziehen. Mehrere Best Of Compilations machten in den letzten Jahren zudem die Hits auch für diejenigen verfügbar, die über keinen Plattenspieler verfügen. Dennoch löblich, dass sich Staubgold die Mühe macht und „Monkey Banana Kitchen“ sowohl auf Vinyl als auch mit reichlich Bonustracks versehen auf CD neu auflegt. Die Hitdichte zum Einstieg ins Album („Darling“, „Symbols“, „Savoir Faire“ und „Cold Wars“ in Folge) ist genauso beachtlich wie der unbeschwerte Umgang mit Genres, Zitaten und vor allem ganz eigenen Humor. Debbie Harry trifft Eric Satie, um gemeinsam Minimal Wave im Dub Remix zu produzieren. Unbedingt zugreifen, wenn einem dieses extrem unterhaltsame Konsensalbum der 80er in der Sammlung fehlt.
Sascha Bertoncin

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2014.



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