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CD-Rezension / Review / Kritik

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epinephrin alles auf anfang

Epinephrin

„Alles auf Anfang“
(Scanner/Dark Dimensions/Broken Silence)
Epinephrin ist ein anderes Wort für Adrenalin; laut Wikipedia ein im Nebennierenmark gebildetes und in Stresssituationen ins Blut ausgeschüttetes Hormon. Könnte es einen besseren Namen für ein synthetisches Danceprojekt mit aggressiven deutschen Lyrics geben? Wohl kaum. Mit elektronischen Sounds kennt er sich durch [x]-Rx ohnehin aus, jener Pascal Beniesch. Trotzdem ist beim Debüt wenig Platz für Gemeinsamkeiten mit der Hauptband: „Alles auf Anfang“ besitzt mehr Melodien, Attitüde, Songstrukturen und vor allem mehr Vocals. Diese könnten dafür sorgen, dass sich das mit der Hauptband und dem Nebenprojekt schon bald umkehrt! Epinephrin bietet nämlich einen ziemlich erfolgversprechenden Sound mit einer Mischung aus Combichrist, Faderhead und Agonoize. Das klingt alles nach einer kalkulierten Erfolgsmasche, findet Ihr? Jein, denn die Band ist so neu nicht, schließlich produziert Beniesch unter dem Namen bereits seit zehn Jahren Tracks und hat die Songs in dieser Zeit allesamt im Netz verschenkt. Der beliebte Kommerzvorwurf hinkt also nicht nur an dieser Stelle.
Uwe Marx

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2014.

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