CD-Rezension / Review / Kritik

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Suicide Silence Suicide Silence CD Cover

Suicide Silence „Suicide Silence“

(Nuclear Blast/Warner)
Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung wurde viel über Veränderungen des Sounds spekuliert, und ja, es stimmt. Suicide Silence klingen auf ihrem selbstbetitelten fünften Album ein wenig anders. Der Moment, in dem alle Hardcore-Suicide-Silence-Fans große Augen machen werden, kommt gleich am Anfang, denn in der ersten Singleauskopplung mit dem Titel „Doris“ eröffnet uns Sänger Eddie gleich etwas noch nie Dagewesenes in der Banddiskografie: Clean Vocals. Wenn man sich darauf einlässt, kann man ganz leicht einen Bezug zu Korn oder auch Machine Head erkennen. Auch die anderen Titel können sehr speziell wirken, wenn man sie mit früheren Werken vergleicht, „Conformity“ beispielsweise ist ungewohnt ruhig. Allgemein lässt sich sagen, dass das Thema Tempo prinzipiell eine Berg- und Talfahrt ist, doch an Power fehlt es keinem der neun Songs. Fans der alten Scheiben kommen auf jeden Fall mit „Listen“ und „Hold Me Up, Hold Me Down“ auf ihre Kosten. Richtig brutal geht es bei „Don’t Be Careful You Might Hurt Yourself“ zur Sache. Absolute Aggressionsbombe!
Christian Haase

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2017.
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