CD-Rezension / Review / Kritik

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manolo panic helpless and strange

Manolo Panic
„Helpless & Strange“
(Deepdive Records/H’Art)
So richtig nach einem Debüt hört sich „Helpless & Strange” der Schweizer Indierocker Manolo Panic nicht an. Zu dicht und gewachsen klingt ihr elegant-melodischer Sound und die Stimme von Frontmann Ramon Margharitis nimmt den Zuhörer vom ersten Augenblick an selbstbewusst mit auf eine Klangreise. Schon der Opener „A Melody To Soften The News“ hat Tiefenwirkung und macht hellhörig. Mal fühlt man sich ein wenig an Kings Of Leon, mal an The Strokes oder gar Editors erinnert, und doch schwingt in jedem Song eine Eigenständigkeit mit, die ehrlich fesselt und begeistert. Wärmende Melancholie, kraftvolle Geschmeidigkeit - „Seasoned Noise“ bringt es musikalisch auf den Punkt. „Social Butterfly“, „Tiny Robots“ und „Death Cat And Beauty“ zeigen deutlich den Willen zu experimentell-rockigen Klängen, die Wurzeln haben und sich im Gedächtnis festkrallen. Absolut toll auch die ruhigeren Atempausen „World Apart“ und „Down By The Water“. Insgesamt ein hochkarätiges Album ohne Tiefpunkte mit absolut internationalem Anstrich – für mich ein echtes Perlchen im Veröffentlichungsdschungel.
Medusa

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 02/2014.

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