CD-Rezension / Review / Kritik

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the foreshadowing seven heads ten horns

The Foreshadowing
„Seven Heads, Ten Horns“
(Cyclone Empire/Soulfood)
Die Italiener von The Foreshadowing zeigen mit ihrem vierten Album, wie man Gothic Metal gut macht und einfach aussehen lässt – aber genau das ist das Schwierige an dieser Musik. Angefangen bei den klischeebehafteten Kirchenorgel- und Streichersounds über die dräuenden Rhythmusgitarren und die klagenden Soli ist das Album voller Elemente, die in diesem Genre weit verbreitet sind. Dazu noch die tiefe Stimme von Sänger Marco, die in den ruhigen Passagen irgendwo in der Nähe von Ville Valo zu verorten ist, vereinzelt aber auch in Richtung alter Anathema schlägt: nichts auf „Seven Heads, Ten Horns“ erhebt den Anspruch der Einzigartigkeit. Diese entsteht erst durch die spezielle Kombination der einzelnen musikalischen Elemente sowie durch die hohe Qualität der Musiker, die Dynamik der Songs – auch Doublebass-Passagen werden geboten - und die Ernsthaftigkeit, mit der man an die Erschaffung dieses Albums gegangen ist. „Seven Heads, Ten Horns“ ist eine echte Bereicherung des Genres Gothic Metal, auch wenn man hier und da Bekanntes wiederzuerkennen meint.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2016.

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