CD-Rezension / Review / Kritik

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caprice girdenwodan part 2
Caprice
„Girdenwodan Part 2“
(Prikosnovenie)
Eine Welt, in der unsere harten Gesetze der Wirtschaft und Politik keine Bedeutung haben, in der Träume von Feen, Elfen und all jenen zauberhaften Wesen zur Realität werden. Dort möchte man die Musik von Caprice ansiedeln. Intoniert von der glasklaren Stimme von Inna Brejestovskaya liefert „Girdenwodan Part 2“ den Abschluss des vor einem Jahr begonnenen Diptychons der russischen Neo-Klassik-Formation. Hauchzart tänzeln die vielfältigen Klänge von Lied zu Lied und versprühen dabei pure Magie. Spielfreude trifft in jeder Sekunde auf Einfallsreichtum und den Mut, neue Wege zu gehen. Instrumentiert mit Harfe, Violine, Flöte und Piano und komponiert von Anton Brejestovski sollen die Melodien und Rhythmen die Hörer zum Tanz auffordern. Leichtigkeit ist damit Pflicht. Die englischen Texte stammen u.a. von Stevenson, Byron und Wilde und lenken den durch die verspielte Musik angestoßenen Gedankenfluss auf dezente Art und Weise. Ein Album zum Dahinschmelzen und Sich-treiben-Lassen.
Peter Heymann

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2014.

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