CD-Rezension / Review / Kritik

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Daniel Cavanagh Monochrome CD Cover

Daniel Cavanagh „Monochrome“

(Kscope/Edel)
Ich bin beim Song „The Exorcist“ mit ganz anderen Erwartungen ins Hörvergnügen von Daniel Cavanaghs erstem Soloalbum mit dem Titel „Monochrome“ gestartet. Im Gegensatz zum unheilvollen Titel ist der Song ein unglaublich atmosphärisches und grandioses Stück Musik, welches mit einer fast ausschließlich akustischen Instrumentalisierung auskommt. Ähnlich verhält sich das bei „This Music“ und „Soho“. In letzterem liefert Gastmusikerin Anna Phoebe übrigens eine echt gute Leistung an der Violine ab. Die längste Playtime mit über neun Minuten trägt das Lied mit dem längsten Titel: „The Silent Flight Of The Raven Winged Hours“. Für schmuddelige Herbsttage ist dieses Album der absolute Geheimtipp: Leise Töne, die einen aus der Hektik des Alltages holen, mal rein instrumental und akzentuiert mit Gesang verfeinerter Sound, bei dem man die Regentropfen gern beobachtet, die am Fenster nach unten ziehen. Wer auf die Musik von Daniels Band Anathema steht, wird dieses Solowerk lieben.
Christian Haase

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2017.
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Sunday the 16th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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