CD-Rezension / Review / Kritik

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tarja left in the dark

Tarja
„Left In The Dark“
(earMUSIC/edel)
Zwischen den Jahren 2007 und 2010 wurde eine bestimmte Gruppe an Musikfans unruhiger und unruhiger. Tarja-Fans waren dies, denn so lange hatte die finnische Sängerin zwischen dem ersten und dem zweiten Soloalbum verstreichen lassen. Und dann wieder zwischen dem zweiten Album und dem dritten Werk „Colours In The Dark“. Doch nun ist Hoffnung in Sicht für geplagte ungeduldige Seelen von Tarjas Fans: „Left In The Dark“ ist der Nachfolger zum 2013er Album und lässt damit die Wartezeit deutlich kürzer werden. Einen Haken gibt es leider: die Veröffentlichung ist eine Zusammenstellung von Demo-Aufnahmen, Akustik-Performances fürs Radio („500 Letters“, „Until Silence“) und weiteren Seltenheiten: „Neverlight“ mit vollem Orchester zum Beispiel oder eine Aufnahme von „Medusa“, gesungen alleine von Tarja – ohne ihren Duettpartner auf „Colours In The Dark“ Justin Furstenfeld. Wie bei so vielen Raritäten- und Demo-Veröffentlichungen gilt auch hier: braucht man nicht, ist aber eigentlich ganz nett. Die stärksten Momente finden sich jedenfalls im bereits erwähnten „Medusa“ und bei den Akustikaufnahmen.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 09/2014.

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