CD-Rezension / Review / Kritik

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merciful nuns meteora vii

Merciful Nuns
„Meteora VII“
(Solar Lodge/Alive)
Der kreative Output der Merciful Nuns ist schlichtweg überwältigend: „Meteora VII“ ist das siebte Album der kurzen Bandgeschichte. Artaud und seine Nonnen haben ihren ganz eigenen Stil, den sie nur minimal verändern. Wie gehabt dominieren die rhythmisch pulsierenden Basslinien, die durch Gitarren im Hintergrund ergänzt und durch Artauds grabesdunkle, unverkennbare Stimme vervollständigt werden. Ein musikalisches Konzept, das auch bei „Meteora VII“ aufgeht. Düster-atmosphärische Songs („A Day That Fades“) wechseln sich ab mit dynamischen wie dem tanzbaren „Elektra“. Zum Schluss gibt es mit „A Place Beyond“ noch ein Stück, das episch ausufernd zwischen Himmel und Erde zu schweben scheint wie die griechischen Klöster, die dem Album den Namen gaben. Mit „Meteora VII“ ist den Merciful Nuns ein grandioses Album voller klassischer Goth-Rock-Hymnen gelungen, das dank hervorragendem, packendem Songwriting und exzellenter Produktion modern und kein bisschen angestaubt klingt. Musik, die nicht nur Die-Hard-Old-School-Goths, sondern auch ein aufgeschlossenes, junges Publikum ansprechen wird. Das bisher beste Album der Band.
Karin Hoog

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


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