Review

Artist: Ministry

Titel: Sphinctour

Knappe zwölf Jahre ist es her, daß Ministry mit „In Case You Didn’t Feel Like Showing Up“ die Meßlatte für Livealben harter Bands für damalige Verhältnisse in nahezu unerreichbare Höhe legten. Seitdem hat sich bei Barker/ Jourgensen viel getan, und mal abgesehen von der im letzten Jahr veröffentlichten Best Of „Greatest Fits“, die gleichzeitig auch das Ende des Vertrages mit Warner Music markierte, ist es derzeit mal wieder mächtig still um die beiden Ex-Workaholics geworden. Bis zum nächsten Album – wann immer es auch erschienen mag – gibt es für alle, die noch an das Gute glauben, nun mit „Sphinctour“ die zweite Livescheibe in der Diskographie von Al und Paul, die ziemlich nahtlos an „In Case…“ anschließt. Elf Songs sind hier versammelt, aufgenommen auf der namensgebenden 94/5er „Sphinctour“, auf der die Band in so ziemlich jeder Großstadt der uns bekannten westlichen Welt gespielt hat. So erklärt sich auch, daß jeder der elf Songs in einer anderen Stadt mitgeschnitten wurde, was der Homogenität des Sounds jedoch in keiner Hinsicht einen Abbruch tut. Das Material setzt sich fast ausschließlich aus den Highlights der Alben „Psalm 69“ und „Filth Pig“ zusammen, einzige ü£berschneidung mit „In Case…“ stellt „Thieves“ dar. Der Sound ist sehr klar, differenziert und natürlich Ministry-mäßig brutal, so daß der, der einen der zahlreichen Anfang bis Mitte der Neunziger erschienenen Ministry-Bootlegs sein eigen nennt, sich beim Hören die eine oder andere Freudenträne sicher nicht verkneifen können wird. Alte Hits und Evergreens wie „N.W.O.“, „Just One Fix“ oder „Filth Pig“ erstrahlen hier in völlig neuem Glanz und wecken die vage Hoffnung, daß die Zeit von Ministry vielleicht doch noch nicht vorbei ist. Eine Frage bleibt am Ende offen. Warum zur Hölle erscheint das Ding erst jetztü

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