Review

Artist: DEEP EYNDE

Titel: City Lights

Aus den USA stammen The Deep Eynde, welche das Kunststück vollbringen, dem oftmals totgesagten Gothic-Rock einige zwar nicht neue, aber immerhin noch nicht vollends erforschte Seiten abzugewinnen. Mit den Vermächtnis ihrer Landsleute wie Christian Death, 45 Grave u.a. haben Deep Eynde letztlich nur noch wenig gemein. Statt dessen verbinden sie einige ü£berbleibsel aus dem US-Gothic mit Anleihen aus dem Chanson, der Barmusik und einigen wenigen, aber gut ausgewählten Keyboardklängen. Dazu gesellt sich perfekt ergänzend der Gesang von Fate Fatal, welcher ganz in der Tradition eines Marc Almonds steht, auch wenn er dessen theatralische Größe natürlich nicht erreichen kann. Daß Abwechslung damit garantiert ist, belegen solch unterschiedliche Stücke wie das elektronische „ParfumeryÔÇØ, „The FeastÔÇØ (Barmusik trifft auf Akkordeon) und das spanische Flair versprühende „InfernoÔÇØ. Zudem ist mit „TonguesÔÇØ ein Hit auf Nummer Sicher vorhanden, so das „City LightsÔÇØ ein wohltuender Lichtblick in einem ansonsten mitunter etwas stagnierenden Genre darstellt.

Veröffentlicht: 1996

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