Review

Artist: DEEP EYNDE

Titel: Suicide Drive

Was Fate Fatal und seine Mannen von The Deep Eynde auf ihrem – nun auch endlich offiziell in Europa erhältlichen – neuesten Output „Suicide Drive“ präsentieren, ist ein derart berauschender Cocktail aus klassischen Deathrock-Elementen, traditionellem Chanson, Jazz-Tupfern und Road Movie-Soundtrack Anleihen, daß einem die Spucke wegbleibt. Der Titeltrack – gleichzeitig auch mein ultimativer Anspieltip – hält sich hartnäckig seit Monaten, genauer gesagt seitdem die ersten Import-Exemplare von „Suicide Drive“ über den großen Teich schwappten, auf den vernebelten Goth-Dancefloors fest. Fates unglaublich charismatischer Gesang, die wahnsinnig-geile Hookline, die treibenden Drums und die quietschigen Gitarren ergeben eine Melange, der man sich nicht erwehren kann. „Suicide Drive“ ist demnach der legitime Nachfolger von „Hoodoo“, das man vom 95er „City Lights“-Debüt kennt, für die Deathrock-Clubs weltweit. Im Gegensatz zur originalen US-Version wurde die europäische – beim renommierten Apollyon Label veröffentlicht – Edition um sechs neue Tracks angereichert, die man alle zurecht als rar oder gesucht bezeichnen kann. Aufgrund der verschiedenen Entstehungsepochen des beinhalteten Songmaterials wird einem einmal mehr verdeutlicht, wie abwechslungsreich und divers The Deep Eynde in ihrem Schaffen sind. „13th Floor“ und „444“ seien hier als Paradebeispiele genannt. Bleibt noch zu erwähnen, daß auch der Beitrag zur „The Tongue Archives The Dialect“-Tribute Compilation für den am 01.04.1998 verstorbenen Gründer von Christian Death – Rozz Williams – welchen Frontmann Fate Fatal zusammen mit der Queen of Goth Gitane DeMone komponierte, auch auf „Suicide Drive“ enthalten ist. Ein Pflichtkauf!

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