CD-Rezension / Review / Kritik

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To The Rats And Wolves Neverland

To The Rats And Wolves
„Neverland“
(Arising Empire/Nuclear Blast)
Mit diesem Debütalbum der Metalcore-Formation aus dem Ruhrgebiet wird endlich mal wieder Abwechslung ins Genre gebracht. Die Essener verbinden nämlich Metalcore und Techno miteinender. Was auf den ersten Blick wohl eher Skepsis hervorruft, entpuppt sich als gelungene Fusion. Denn der Mix aus Melodie und Härte, in dem Techno-Sounds auf harte Riffs und fettes Drumming treffen, geht ab wie Schmitz’ Katze. Die elf Songs sind abwechslungsreich und strotzen vor Energie. Dazu der Wechselgesang, in dem die cleanen Parts für tolle Oh- sowie Aha-Effekte sorgen. Für den Mut, diese so verschiedenen Genres zu koppeln, gehört schon mal Beifall geklatscht. Das Ganze gleich noch mal für das tolle Verbinden dieser Genres. Es ist schlussendlich ein sehr eingängiges Album, das Bock auf Party und Pogo macht. Einen guten Querschnitt der Platte gibt es, wenn man sich Tracks wie das bockstarke „Roadsick“, „Revolution“, „Wild At Heart“ oder „Kill The DJ“ reinzimmert. Ihr Debüt „Neverland“ ist geglückt. Hörer mit Affinität zu einer der beiden Stilrichtungen sollten dieser Scheibe ein oder besser gleich zwei Ohren schenken.
Erik Rössler

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 04/2016.

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