CD-Rezension / Review / Kritik

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rabia sorda hotel suicide

Rabia Sorda
„Hotel Suicide”
(Out Of Line/Rough Trade)
Nein, auch im dritten Anlauf stellt das Nebenprojekt von Erk Aicrag keine wirkliche Alternative zu seiner Hauptbeschäftigung Hocico dar. Was aber nicht etwa an qualitativen Kriterien liegt. Im Gegenteil: Rabia Sorda hat sich mit „Hotel Suicide” wohl endgültig emanzipiert und auch die letzten musikalischen Brücken zum vermeintlichen Übervater abgerissen. Da geht es rotzig und rockig zu, der Punk schüttelt dem Electroclash so lebhaft die Hände, dass man allenfalls bei einigen Gesangspassagen mal an Aicrags andere Bands erinnert wird. Ein erneuter Quantensprung gegenüber dem Vorgänger und dazu auch noch eine Schippe kantiger. Schon die ersten drei Tracks rocken wie Drecksau, und man wünscht sich, dass sich umgehend irgendwo ein Moshpit auftun möge, in den man nur hineinzuspringen braucht. Workout-Mucke!
Henry LaDigue

Rezension aus Sonic Seducer 12/2013.


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