CD-Rezension / Review / Kritik

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Bullet Height No Atonement CD Cover

Bullet Height „No Atonement“

(Century Media/Superball Music)
Als DJ und Produzent remixte Jon Courtney Metalcore-Größen wie Bring Me The Horizon und Asking Alexandria. Mit Sammi Doll gründete er nun das Electro-Rock-Projekt Bullet Height, welches mit dem Debüt „No Atonement“ eine wirklich interessante LP an den Start bringt. Die Mischung aus männlichen und weiblichen Vocals harmoniert hervorragend mit der minimalistischen Instrumentierung, die dennoch ordentlich Krach macht – im positiven Sinne. Die Wahlberliner verstehen es, einen kratzigen Noise-Rock mit elektronischen Beats und Synthesizersounds zu kombinieren. Zu vergleichen mit einer ganz wilden Fusion aus Roxette, Doro und IAMX. Am meisten stechen aus den zehn Songs die Singleauskopplungen „Bastion“ und „Hold Together“ heraus, die den Groove des gesamten Albums sehr gut zusammenfassen. Der geneigte Käufer hat nun die Qual der Wahl zwischen Download, Special Edition CD Digipak und sogar einer 10x-Vinylplatte, welcher die Mucke als Silberling beiliegt.
Christian Haase

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 06/2017.
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