CD-Rezension / Review / Kritik

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The Color Morale
„Hold On Pain Ends“
(Fearless/Rough Trade)
Es ist das vierte Album der Jungs aus Illinois, und mit dieser Post-Hardcore/Metalcore-Wuchtbrumme haben sie ihr bestes Werk auf den Plattenteller gelegt. Es ist in sich stimmig, abwechslungsreich und sehr melodisch. Dazu kommt die perfekte Mischung aus Härte und emotionaler Weichheit. Das ist schon bockstark und zeigt, wie Zuckerbrot und Peitsche grandios miteinander harmonieren. Es sind zwölf Tracks auf dem Dreher. Gäste wie Dave Stephens (We Came As Romans) und Craig Owens (Chiodos) ergänzen Frontmann Garrett Rapp klasse bei einigen Stücken gesanglich. Generell haut Rapp selbst eine tolle Mischung aus Shouts und expressivem cleanen Gesang raus. Es greifen bei dieser Veröffentlichung einfach alle Rädchen perfekt ineinander. Der Sound ist frisch, modern und es gibt einige Titel, die per Express ins Hirn wandern. Bereits der Opener „Damnaged“ ist hitverdächtig, und auch „Prey For Me“ kann mit genialem Chorus dienen. Weitere Anspieltipps: das wütende „Lifeline (Left To Write)“ oder „Scar Issue“ mit einem catchy Refrain. Zieht man den Wertungsstrich, ist diese Platte eine echte Bereicherung für das Genre, mit der die Band den ganz großen Coup landen könnte. Verdient hätte sie es!
Erik Rössler

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 10/2014.


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