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CD-Rezension / Review / Kritik

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Sun Of The Sleepless To The Elements CD Cover

Sun Of The Sleepless „To The Elements“

(Prophecy/Soulfood)
Worum geht es im Black Metal? Was ist der Stoff, der diese Musik im Innersten zusammenhält? Sun Of The Sleepless haben die Antworten darauf. 18 Jahre nach Gründung des Projekts legt Markus Stock (Empyrium, The Vision Bleak) das Debüt seines wohl scheusten Projekts vor. Das begann mit – genau – harschem Black Metal, ließ in der Folge aber auch mal TripHop hören. Jetzt ist das Lodern wieder da, der Grimm, der den frühen norwegischen Black Metal so einzigartig gemacht und auch Stock nachhaltig beeindruckt hat. „To The Elements“ ist sein bislang konsequentester, am innigsten empfundener Ausflug ins Reich der klirrenden Gitarren, fauchenden Vocals und rasenden Drums, zusammengehalten von einer Ursprünglichkeit, einer Besessenheit geradezu, die auch in seinem Wirken selten in dieser Konsequenz zu spüren war. Frostige Bitterkeit und erhabene Melodik wandern Hand in Hand durch die verkrüppelten Wälder seiner Heimat, wie ein wunderschönes und zugleich abgründiges Irrlicht, das den unbedarften Wanderer vom sicheren Weg lockt, führt „To The Elements“ hinein in eine andere, eine dezidiert nostalgische Welt, die beunruhigt und begeistert. Chapeau, Markus Stock, für eine Paradeleistung in Sachen knöchernen, monumentalen, grimmigen Black Metal.
Björn Springorum

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 07/2017.
Sunday the 17th.
2017 Sonic Seducer Magazin

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