Review

Artist: MYRIADS

Titel: Introspection

Dieses niveauvoll agierende Quintett hat merklich an sich gearbeitet, wodurch viele hochinteressante neue Ideen an die Höroberfläche gelangten. Myriads sind um einiges ruhiger geworden, was das Hören von “Introspection” zu einer durchgehend sehr entspannenden musikalischen Angelegenheit macht. Dies ermöglicht ausnahmslos genußvollste Konsummomente gleichfalls verzückten wie entrückten Schwelgens innerhalb der neun neuen Kompositionen. Der gesangliche Growl von Twiss ist daher auch um einiges herunterskaliert worden, um solcherlei neuerlichen Intentionen keinesfalls im Wege zu stehen. Und doch wirkt alles wie aus einem Guß heraus, ohne unentschlossen hin und her zu lavieren. Somit kann das Hören derart dezent-gesetzter Klangkreationen gotischen Edelmetalls zweifellos als therapierende Maßnahme in einer streßüberfluteten Neurotikergesellschaft gesehen werden. Fast ist es schon zu schön, um überhaupt noch wahr zu sein: Monas einmalig-edle und bezaubernd schöne Sopranwunderstimme erklingt mit der schüchternen Anmut einer scheuen Elfe, die einen taubenetzten Waldteil erkundet. Auch ein echtes Streichersextett wurde für die Aufnahmen verpflichtet, was “Introspection” größtmögliche Authentizität – und noch größere Genießbarkeit – verleihen kann.

Veröffentlicht:

findest du Hier finest Sonic-Secucer Ausgaben aus dem Jahr

Produkte

Reviews

No results found.

NEWS     NEWS     NEWS     NEWS     NEWS

NEWS     NEWS     NEWS