Am 13. Juli starb der „Jurassic Park“-Schauspieler Sam Neill im Alter von 78 Jahren. Nun gab seine Familie Einzelheiten zu dessen Todesumständen bekannt. Alle Infos dazu bei uns.
Daran verstarb Sam Neill
Die Familie des Neuseeländers habe sich dazu entschlossen, die Todesursache öffentlich zu machen, nachdem zuvor „Ungenauigkeiten und schlicht falsche Behauptungen“ über seinen Gesundheitszustand verbreitet worden seien. Gegenüber dem australischen „Guardian“ erklärte sein Sprecher Philip Grenz, Neill sei zum Zeitpunkt seines Todes krebsfrei gewesen. Laut Angaben starb er demnach an einer Lungenentzündung.
Neill hatte im Jahr 2022 öffentlich gemacht, an einem aggressiven Blutkrebs erkrankt zu sein. Nach mehreren Chemotherapien unterzog er sich erfolgreich einer sogenannten CAR-T-Zelltherapie. Dabei werden körpereigene Immunzellen gezielt verändert, um Krebszellen besser bekämpfen zu können.
Die langjährigen Behandlungen haben jedoch offenbar Spuren hinterlassen. Neills Ex-Partnerin Laura Tingle sagte dem australischen Sender ABC Sydney, sein Immunsystem sei durch die Therapien stark geschwächt worden. In den Wochen vor seinem Tod habe der Schauspieler bereits mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt.
Trotz seiner Erkrankung blieb Neill bis zuletzt beruflich aktiv. Nach Angaben seines Sprechers arbeitete er noch im vergangenen Jahr an vier Filmprojekten, darunter die für 2027 angekündigten „The Last Resort“ und „Godzilla x Kong: Supernova“. Die Produktionen sollen in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.
Weltweit bekannt wurde Sam Neill vor allem durch seine Rolle als Paläontologe Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs „Jurassic Park“ (1993). Dieselbe Rolle verkörperte er erneut in „Jurassic Park III“ (2001). Außerdem trat er in „Wo die wilden Menschen jagen“ (2016), „Thor: Love And Thunder“ (2022) sowie der Erfolgsserie „Peaky Blinders – Gangs of Birmingham“ (2013-2022) auf. Der Schauspieler blickte auf eine jahrzehntelange Karriere zurück und wirkte in zahlreichen internationalen Film- und Fernsehproduktionen mit.
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Foto: Richard Shotwell
(TL)