Review

Artist: VOMITORY

Titel: Redemption

Mit Redemption“ haben die Schweden Vomitory einen gnadenlos guten Nachfolger des Debüts „Raped In Their Own Blood“ fertiggestellt. Auf höchsten Rängen agierende Kompositionen, technisch-beschlagen instrumentalisiert, diamanthart und pfeilschnell erschallt die Lektion der schwedischen Death-Metal-Exekutoren. Die Stärke Vomitorys liegt ganz klar in der auf den Punkt gespielten Profanität des Songmaterials, welche das schnelle Quintett zur löblichen Tugend erhebt. Spritzig und flüssig geht’s zur Sache, die Drums scheinen sich mit den Gitarren regelrecht um die Vorherrschaft zu duellieren. Ein Zweikampf, dem jegliches Maß und Ziel abhanden gekommen ist und der im eruptiv kulminierenden, überschäumenden High-Class-Death des flinken Fünfers endet. Abartige Brutalität im kompakt und äußerst kraftvoll produzierten Soundgewand macht „Redemption“ zu einer wahren Perle für Härtefanatiker, welchen es nicht hart und schnell genug sein kann.

Veröffentlicht: 2000

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