Review

Artist: VOMITORY

Titel: Blood Rapture

Vomitory existieren seit 1989 und ihr ü96er Debütalbum „Raped In Their Own Blood“ ist mittlerweile ein echter und gesuchter Klassiker ursprünglichen schwedischen und kompromißlosen Death Metals geworden. So klingen sie noch heute – die Jungs killen einfach. Da hat sich nichts geändert. Wenige aus dieser Zeit gestartete Acts aus dieser Region klingen heute noch so amtlich wie Vomitory. Die schon immer für ihre linientreue stilistische Geradlinigkeit bekannte Band hatte es noch nie leicht. Das kleine Label, auf welchem 1999 auch der rüde LP-Nachfolger „Redemption“ erschien, konnte die Schweden nicht ihren Qualitäten entsprechend promoten und ging schließlich vor einiger Zeit zugrunde. Glücklicherweise kam über Umwege der Kontakt zum jetzigen Eislinger Vertragspartner zustande – exakt an der Jahrtausendwende erschien dort das dritte Langspielgemetzel „Revelation Nausea“. Nun erscheint mit „Blood Rapture“ der vierte Fulltimer und das Album kann vom ersten Moment des Hörens an vollkommen in seinen Bann ziehen. Und nun sollten die vier manisch aggressiven Nordmänner aber endlich auch mal bekommen, was sie verdienen. Breiten Erfolg und auf Respekt fußende Anerkennung in der gesamten Todesbleianhängergilde. Jeder Song (only killers, NO fillers) knallt mit aller Wucht aus den Membranen der Speaker: Landestypisches Hochgeschwindigkeitsmetall mit tadellos-tödlicher Attitüde. Perfekt instrumentalisiert, abwechslungsreich ausgearbeitet und wirklich mordswütend inszeniert. Das etwas kitschig gepinselte Albumcover (soll wohl die dauerhaft vorhandene Verbundenheit zum Underground signalisieren) stellt in dieser Hinsicht leider einen Rückschritt gegenüber dem großartig illustrierten Albumvorgänger dar. Dies soll aber keinesfalls darüber hinwegtäuschen, daß der idealtreuen Band mit „Blood Rapture“ ein brutaler Totschläger von schwerstem Kaliber gelungen ist.

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