Review
Artist: Vlad In Tears
Titel: Hide Inside
- Artist: Vlad In Tears
- Label/Vetrieb: Metalville
Nachdem sie sich auf ihrem letzten Longplayer „Relapse“ von ihrer rockigsten Seite zeigte, ist die mittlerweile in Berlin beheimatete Formation um den Frontmann Christian Miconi auf dem Nachfolger wieder einmal experimentierfreudig, mischt Dark-, Modern- und Alternative-Metal mit Industrial- sowie Wave- und Gothic-Elementen, ist dabei aber stets kraftvoll, düster und gefühlvoll geblieben. Kraftvolle Riffs, tiefgründige, berührende Texte um innere Dämonen, schöne Melodien und mitunter treibende Dancebeats – Vlad In Tears sind unberechenbar, das ist nichts Neues. Das hymnische, melodische „Let Me Love You“ und das ebensolche „No One Cares“ gehen deutlich in Richtung Mainstream und haben poppige Anleihen. Beide Songs sind denen der amerikanischen (Mainstream-) Rockband Palaye Royale nicht unähnlich. Der Opener „The Monster Inside“ dagegen fegt mit druckvollen, groovy Gitarren und einem growligen Hintergrundgesang alles weg. „Your Trace“ zeigt sich streckenweise gar nervös jazzig und endet nach einem Hardrock-Anfang mit Dancebeats in groovigem Alternative-Metal, was sicher nicht zuletzt an John Cooper von Dog Eat Dog liegt, der an diesem Song mitwirkt. Und dann wäre da noch die zu Herzen gehende Ballade „Hide“, mit der das Album endet. Viele gute Songs und interessante Ideen, die aber leider manchmal etwas unzusammenhängend wirken und keine klare Struktur erkennen lassen. Deshalb nur bedingt empfehlenswert, für Fans aber sicher unverzichtbar.
Karin Hoog
Eine Story zum Album lest Ihr im aktuellen Magazin:
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