Review

Artist: The Night Flight Orchestra

Titel: Amber Galactic

The Night Flight Orchestra „Amber Galactic“

(Nuclear Blast/Warner)
Der Champagner ist auf Eis gelegt, Musik ertönt aus den Boxen, die heißen Offiziersladys aus der Kommandozentrale werfen einen letzten Kontrollblick auf die Daten. Der Countdown läuft. Bereit zum Abflug in zehn, neun, acht… Sehr verehrte Damen und Herren, wir begrüßen Sie recht herzlich an Bord von The Night Flight Orchestra und wünschen Ihnen einen angenehmen Flug. Unser heutiges Ziel heißt „Amber Galactic“. Die Schwedenformation hat sich erneut zusammengefunden, um ihren Rock-Ikonen der 70er und 80er zu huldigen. Vor über zehn Jahren macht sich Soilwork-Mastermind Björn ‚Speed‘ Strid mit ein paar ambitionierten Kollegen auf, eine abgefahrene Combo aus der Taufe zu heben, die Classic Rock in eine neue Dimension katapultiert, mit einem modernen Touch verziert und zudem stilistische Finessen wie einen glamourösen Disco-Sound, progressive Feinjustierungen, funky Passagen, lässige Nonchalance und reichlich Sexappeal an den Tag legt. Auch das jüngste Werk der Sechserbande entführt die Hörer in einen derart facettenreichen Parallelkosmos, strotzt nur so vor befreiter Spielfreude und kreativen Ergüssen. Eingängige, catchy Refrains, reichlich Soli sowie breit angelegte, epische Melodiebögen runden das schillernde Klangkonstrukt bestens ab. Schnell wird klar: Die Initiatoren der Space Opera feiern genau jene Art von Musik ab, die sie auch privat hören. Dementsprechend authentisch und ungezwungen kommt die Platte, trotz ihrer freaky Anmutung, daher und macht es einem mehr als leicht, sich direkt von der Night Flight Crew verführen zu lassen. Es muss ja nicht gleich was Ernstes werden, aber so ein entspannter Flirt und ein elektrisierender Tanz zwischendurch heben schließlich die Laune und sorgen für einen angenehmen Endorphinschub. Also, Lehnen zurück, Augen schließen, im Takt wippen, den kühlen Drink genießen und auf zu „Amber Galactic“.
Jasmin Froghy

Veröffentlicht: 06/2017

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