Review
Artist: The Moon And The Nightspirit
Titel: Seed Of The Formless
- Artist: The Moon And The Nightspirit
- Label/Vetrieb: Prophecy Productions
Musik zu machen, bedeutet (hoffentlich) auch, seinen Stil weiterzuentwickeln und die eigene Kreativität in neue Formen zu gießen. „Seed Of The Formless“ ist das achte Album des ungarischen Duos und seit dem Vorgänger „Aether“ hat sich einiges getan. Mit Gitarren und Synthesizern und dem gewohnt ätherischen Gesang von Ágnes Tóth erschaffen die Ungarn epische Klangwelten, die sich zwar von ihren anderen Werken unterscheiden, die aber nicht minder wohlklingend sind. Metal trifft hier auf Ambient, wobei es auch härtere Passagen gibt. Insgesamt kann man das acht Songs starke Album als Gesamtkunstwerk betrachten, obwohl man jeden Song auch als filigranes Einzelwerk sehen kann, so zum Beispiel den Opener „Cosmic Seed“, der durch die Synthies und die verzerrten Gitarren auf den veränderten Stil der Band hinweist. Fans der Ungarn werden sicher nicht enttäuscht sein, sondern fasziniert den kosmischen Klangwelten lauschen.
Mirja Dahlmann
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