Review
Artist: Sun Of The Dying
Titel: A Throne Of Ashes
- Artist: Sun Of The Dying
- Label/Vetrieb: AOP
Nach sechs Jahren legen Sun Of The Dying mit „A Throne Of Ashes“ ihr drittes Album vor, das bestens zu der finsteren, problembeladenen Zeit passt, in der wir leben. Der Doom-Metal der Spanier, der von Bands wie My Dying Bride, Anathema, Moonspell, Paradise Lost und Swallow The Sun beeinflusst ist, fügt sich nahtlos in die kalten, düsteren Novembertage ein, in denen die Veröffentlichung erfolgt. Licht schimmert unter der Wolkendecke kaum hindurch, das Album klingt wie eine vertonte Depression mit musikalischen Farbtupfern und orchestralen Elementen. Wir wissen alle, dass diese Art von Musik trotz der ernsten Themen und gedrückten Stimmung auch sehr tröstlich sein kann, und „A Throne Of Ashes“ bildet da keine Ausnahme. Die Eröffnungsnummer „Martyrs“ baut sich langsam auf und basiert auf einem wuchtigen Riff und einem tiefen, satten Sound. Die harschen Vocals graben sich düster in die Seele, während die klaren Gesänge melancholische Kontraste setzen. Wut, Verzweiflung, Schmerz und Melancholie halten sich auf den folgenden Stücken die Waage und entfachen eine Art Katharsis, in der viel Schönheit liegt.
Elmar Salmutter
Eine spannende Story zum Album findet Ihr im aktuellen Magazin:
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