Review
Artist: SINISTER
Titel: Creative Killings
- Artist: SINISTER
- Label/Vetrieb: Connected, Hammerheart
Die holländischen Veteranen geben auch auf diesem ihrem fünften Album Vollgas bis zum Anschlag und haben keinen Deut an Härte oder Intensität verloren. Das ist höchst lobenswert, denn die Band hat auch schon mehr als zwölf Jahre auf dem Buckel. Auf dem Höhepunkt der damaligen Todesblei-Welle warfen Sinister ihr legendäres Debüt „Cross The Styx“ auf den nach mehr lechzenden Markt, das der Band einen dauerhaften Grundstock setzen konnte. Mit den nachfolgenden Jahren flachte zwar das Interesse am Death-Metal ab, Sinister blieben jedoch nachhaltig in der Szene präsent. Mit „Creative Killings“ schlagen uns die niederländischen Härtefanatiker erneut einen tonnenschweren Rammbock zwischen die Augen, der mit brachialster Gewalt sein Ziel findet. Imponierend das Durchhaltevermögen der Band, die auch in Zeiten gemäßigten Interesses das Banner der Härtesten stolz in den Sturm hielt und dank dessen heute wieder an alte Hochzeiten anknüpfen kann. Musikalisch ist die Band als solche gehörig gereift. Die spielfreudigen Gitarren riffen stellenweise schier um die Wette und stecken der Scheibe nicht wenige flackernde Glanzlichter auf. Sensationell die neue Besetzung am Mikro: Die hübsche Rachel – die vormals auch schon bei Occult ihre stimmlichen Monstrositäten unter Beweis stellen konnte – liefert auch auf „Creative Killings“ eine unglaublich anmutende gesangliche Leistung ab. Nur Kenner hören hier heraus, daß diese dämonischen Kehlenlaute von einem weiblichen Humanoiden stammen können. Agonischer Death-Grunt-Growl von wirklich abartiger und schockierender Performance, der die ohnehin hohe Hörfreude um einiges zu steigern vermag. Wer die Frau küßt, hat Mut…
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