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Artist: REBAELLIUN

Titel: Annihilation

Das zweite Album der brasilianischen Todesbringer ist ein wahres Inferno der Zerstörung geworden. Die Band scheint immer wieder zu Bewunderung abringenden Höchstleistungen in den Disziplinen Schnelligkeit und Präzision an den Instrumenten fähig. Alle Achtung, was dieses ÔÇô schon immer für seine wenigen aber um so besesseneren Metal-Horden bekannte ÔÇô Land in der letzten Zeit für kampfstarke und mächtige Vollstrecker in die umkämpfte Arena entsendet. Und sich damit gegenüber dem Rest der Welt doch ganz enorm und nachhaltig zu behaupten weiß. Durchpflügen doch mit wahnsinnigen Exekutoren wie Krisiun oder auch Abhorrence schon mehrere schwer gepanzerte Schlachtschiffe die peitschenden Wogen des tosenden Ozeans der Verdammnis. So fügt das entfesselte und zu allem entschlossene Quartett aus Porto Alegre, einer der größten Metropolen Brasiliens, auch auf dem passender Weise “Annihilation”/ Vernichtung betitelten Donnerschlag einen alles vernichtenden Drum-Assault und wirklich blitzschnell zuckende Gitarrenriffs zusammen. Unberechenbare musikalische Extremität von selten gehörter Roheit trifft auf brillante musikalische Fähigkeiten und fügt die vielen grausamen Facetten der kreierten akustischen Destruktivität zu einem schaurig schönen Mosaik der Gewalt zusammen. Schon das Albumcover, ein echter Hingucker, zeigt wieder die eindeutige Direktive der brutalen Höllenhorde auf: totale Zerstörung. Und als ob es das normalste der Welt wäre, hat die Band unter all diesem Getöse auch noch einige nur noch geile Melodien eingebracht. Das muß ihnen erst mal einer nachmachen. Hier paßt wirklich alles, sogar die wie gewohnt saubere Produktion aus den Stage One Studios von Andy Classen wirkt bis aufs letzte ausgetüftelt.

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