Review
Artist: RAGE AGAINST THE MACHINE
Titel: Renegades
- Artist: RAGE AGAINST THE MACHINE
- Label/Vetrieb: Epic, SONY
Vor kurzem gaben die Polit-Funk-Rocker um Vorzeige-Revoluzzer Zack De La Rocha publicity-trächtig ihre Auflösung bekannt und veröffentlichen nun nach ihrem Split das Cover-Only Album „Renegades“, auf dem die aufmüpfigen Herren auf ganz persönliche Art ihren im Geiste verbündeten Vorgängern aus der musikalischen Resistance huldigen. Kohle hin, Attitüde her. Kann man ebenso zu stehen, wie zur Plakativität des zur Schau gestellten Widerstands in Form von der einen oder anderen nicht werbeunwirksamen Sitzblockade mit anschließender Verhaftung und ähnlichen Sperenzchen. Hauptsächlich aber auf akustischem Schlachtfeld trug man erfolgreich seine Kämpfe aus, die demnächst ohne Zacke gefochten werden. „Renegades“ ist 12 + 2 mal Rootsrock ü¡ la RATM bei dem man zu so manch ungeahnter Wurzel zurückgeht. In gewohnter Manier wird mit den charismatischen Vocals De La Rochas und den unnachahmlichen Gitarren von Tom Morello unermüdlich gegen das Unrecht der Welt gewettert und dabei internationalen Oldskool-Studentendemo-Singalongs zu neuen Ehren verholfen. „Kick Out The Jams“ (MC 5), „The Ghost Of Tom Joad“ (Bruce Springsteen), „Down On The Street“ (The Stooges), „Street Fighting Man“ (The Rolling Stones) oder DylanÔÇÖs „MaggieÔÇÖs Farm“ sind nur wenige Beispiele gut gemachter Coverversionen, von denen es bekanntlich mehr quantitative als qualitative gibt. Besonders löblich seien noch die Interpretation von DevoÔÇÖs „Beautiful World“ und die leider nur auf der limitierten Erstauflage enthaltenen Live-Versionen von „Kick Out The Jams“ und „How Could I Just Kill A Man“ (Cypress Hill) erwähnt. Allzeit bereit:
Veröffentlicht: