Review

Artist: QUANNUM

Titel: Quannum Spectrum

Normalerweise bin ich skeptisch bei Alben, auf denen man mehr als einmal pro Song als „Brother“ betitelt oder aufgefordert wird, „this“ mal „out“-zu-„check“-en. Auch die Mitteilung, daß irgendwer, den man in den meisten Fällen sowieso nicht kennt, entweder gerade wieder „in the house“ oder doch schon wieder gegangen ist, läßt mich regelmäßig kalt. Ist zwar gut gemeint, geht aber 20 mal pro Platte irgendwie auf den Zeiger. Doch bei dem Allstar-Projekt des Quannum Labels mache ich gerne mal eine Ausnahme und lasse mich trotz Vorbehalt überzeugen. Quannum sind gut. Dabei ist es gar nicht so einfach, zu erklären, wer oder was Quannum eigentlich ist. Tausend verschiedene Namen und Posses, die alle irgendwie zusammenhängen und im nächsten Moment doch wieder gar nichts miteinander zu tun haben. Für Eingeweihte jedoch einige Fakten: Members von Latyrx, Blackalicious, Poets Of Rhythm sowie DJ Shadow. Angefangen hat man 1991 unter dem Namen Solesides und brachte mit DJ Shadows „Entropy“ den Klassiker schlechthin für den West Coast Underground HipHop unter die Massen. Seitdem ging es stetig aufwärts und der vorläufige Zenit heißt „Quannum Spectrum“. Doch genug der Theorie, here’s the Praxis: Durch die enormen verschiedenen Einflüsse seiner Mitglieder vereint Quannum sämtliche erdenklichen Styles und Skillz zu einem aufregenden, fast schon sampler-mäßigen Album, auf dem man von geradlinigen Hardcore-HipHop-Sounds über soulig-relaxte Blackmusic-Nummern bis zu klassischen HipHop-Trax alles serviert bekommt, was schwarze Musikkultur ausmacht. Hier kommt keine Langeweile durch ständig wiederkehrende Formeln und Formen auf, die Quannum Allstars sind Experten, und das hört man ihnen auch an. „Quannum Spectrum“ – Check this out – Clausen’s in the house…

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