Review

Artist: O.S.T.

Titel: Sleepy Hollow

Johnny Depp gehört wohl neben Richard Grieco und Leonardo Di Caprio zu den überbewertetsten Mimen unserer Zeit. Und obwohl das universal darling spätestens seit „Fear And Loathing In Las Vegas“ zur Riege der ernstzunehmenden Schauspieler gezählt werden darf, liefert der Hollywood-Schönling mit seiner neuesten Rolle erwarteterweise nicht sein Gesellenstück ab, ganz im Gegensatz zu Soundtrack-Komponist Danny Elfman („The Simpsons“, „Psycho“…), der mit dem düsteren Gotik-Score die ohnehin schon düstere Atmosphäre des neuen Tim Burton Meisterwerkes noch unterstreicht. Mit ganzen neunzehn orchestral-bombastischen Stimmungskreationen wartet der Soundtrack von „Sleepy Hollow“ auf, bei denen der akustische Gruselfaktor nicht extra betont werden muß. Von verführerisch-einlullend („Sweet Dreams“, „More Dreams“) über bedrohlich-ruhig („Evil Eye“, „The Church Battle“) bis zu dramatisch-turbulent („The Chase“, „The Final Confrontation“) fesselt der Soundtrack auch ohne die entsprechenden Lichtspiele und läßt eigene atmosphärische Bilder von mystischen Orten, wallenden Nebeln und unbekannten Wesen vor dem luziden Auge des cinematophilen Hörers entstehen.

Veröffentlicht: 2000

2000 findest du Hier finest Sonic-Secucer Ausgaben aus dem Jahr 2000

Produkte

Reviews

NEWS     NEWS     NEWS     NEWS     NEWS

NEWS     NEWS     NEWS