Review

Artist: NO DOUBT

Titel: Rock Steady

Keine(r) konnte es vorhersehen: No Doubt-Chefin Gwen Stefani gibt Bush-Schönling Gavin Rossdale nach fetziger Trennung und monatelanger gegenseitiger Zickerei in den Medien nun endgültig ihr Ja-Wort! Doch zumindest auf dem neuen Longplayer mit dem eigentlich irreführenden Titel “Rock Steady” hat man die schöne Maid noch ganz für sich allein. Und dennoch: ü£berrascht ist der allgemeine Gesichtsausdruck nach dem Anhören des insgesamt fünften Albums der Vier aus Los Angeles, wird doch im Gegensatz zu alten Zeiten nur noch auf Sparflamme gerockt, wenn überhaupt. No Doubt definieren sich mit “Rock Steady” völlig neu, haben scheinbar keinen rechten Bock mehr auf Rrrrriot-Girl meets Ska-Band und machen im Jahr 02 lieber in funky Disco-Pop nach schickem Neo-70ies-Style aus Reggae, Calypso, Dancehall und zur Abwechslung ein wenig Rock. Hört sich erstmal seltsam an, klingt aber mit jedem Hördurchgang und der Erkenntnis besser, daß auch Profi-Lolita Gwen mal älter wird. Seit nunmehr 15 Jahren ist man im Geschäft, hat als Trendsetter so manchen Musikstil wieder salonfähig gemacht und kehrt jetzt mit “Rock Steady” zu seinen eigentlichen Wurzeln zurück. Aufgenommen in L.A., London, San Francisco und Jamaika gibt’s Clubfeeling pur, wie alleine die Single “Hey Baby” beweist. Zusammen mit hochrangigen Gästen wie Sly & Robbie, Dave Stewart (Eurythmics, Spiritual Cowboys), Orbital-Mastermind William Orbit, Nellee Hooper, den Neptunes oder Prince/ Tafkap/ Symbol/ Prince laden No Doubt ein zu ihrer heißen Party, Essen & Trinken frei. Nur den richtigen Partner muß man sich noch suchen. Ansonsten ist für alles gesorgt. Reinhören, jetzt! Rät:

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