Review

Artist: NENIA C'ALLADHAN

Titel: Nenia C'Alladhan

Daß das Auftauchen eines Stickers auf einer kryptisch betitelten CD mit dem Hinweis “Anna-Varney” einst Sinn stiften würde, war nie zu erwarten. Das Herz und die Seele von Sopor Aeternus hat außer der Stimme die Arrangements sowie die Musik beigesteuert. Das Album klingt infolgedessen so, wie man es von Sopor Aeternus erwartet. Die Texte stammen jedoch von Constance, deren liebliche Stimme mit der Anna-Varneys mehr als harmoniert. Ihre Texte sind gereimte Märchenballaden, Feen, Seen und Wälder die Schauplätze teils schauriger Geschehnisse. “Es war Mitternacht im Feenwald/ das Licht des Mondes bleich und kalt”, die erste Zeile aus “Sternblumennacht”, mag als Illustration genügen, Worte als Vermittler der Schönheit der Musik kaum. Die CD-Gestaltung (Digi-Pak mit 18seitigem Booklet, enthält Titelillustrationen sowie die Texte, diese zusätzlich noch ins Englische übersetzt) ist dem Inhalt angemessen. Die vielzeiligen Balladen, wobei Ballade nicht als Schnulze, sondern als eine abgeschlossene Geschichte darstellend verstanden werden will, bewegen sich was Tempo und Gestalt betrifft in einem eng gesteckten Territorium, was in der Summe aber die Verzauberungskraft der Klänge ebenso verstärkt wie Spielzeiten von zweistelligen Minutenzahlen. Aber was sind schon Zahlen…

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