Review

Artist: MUCHO MACHO

Titel: The Limehouse Link

Vom renommierten Wiiija-Label kommt uns diese neue Veröffentlichung von Tim Punter und Neil Dunford alias Mucho Macho auf den Tisch getanzt. Sinn und Zweck dieses Albums ist allein der Einsatz in Clubs, in denen Mädel in Plateau-Schuhen, Tops bis knapp unter den Busen und ebenso knappen Röcken versuchen, mit „Typen aus der Szene“ anzubandeln, indem sie ihre jugendlichen Körper auf schlecht belüfteten Tanzflächen den musikalischen Strapazen eines nervösen Zeitgeist-Sounds aussetzen. Das schadet auf die Dauer Bewegungsapparat und Psyche, Orthopäden und Geistheiler bekommen regen Zulauf. „Nu Style“ nennt man neuerdings diese Art der akustischen Ablenkung mit Dancefloor-Allüren. Von Funk über Jazz und House bis Break Beat und Rock ist so ungefähr alles vertreten, was die Musikwelt an ‚Styles‘ ihr Eigen nennt. An sich ist die Idee der Vermischung eine gute und sollte entsprechend honoriert und unterstützt werden. Man sieht ja, daß es funktionieren kann (siehe Cirrus, Crystal Method, Fatboy Slim, Chemical Bros…). Bei Mucho Macho hapert es allerdings leicht in der Ausführung, wenn auch hervorragende Ansätze unstrittig vorhanden sind. Mit ihren zweifellos guten Soundideen wandern die beiden Macher manchmal recht ziellos umher, scheinen dann und wann zu unentschlossen. Doch vielleicht bin ich auch noch einfach nicht reif für „Nu Style“…

Veröffentlicht: 1999

1999 findest du Hier finest Sonic-Secucer Ausgaben aus dem Jahr 1999

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