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Review

Artist: MORGUL / SIEBENB?£RGEN / SUMMONING / FORLORN

Titel: Lost In Shadows Grey / "Loreia" / "Dol Guldur" / "Forlorn"

Gleich vier Black/Viking Metal Rezensionen im Paket – das liegt ganz einfach daran, daß ich diese Art von Musik in der Regel persönlich nicht goutiere (sie hier also in „Urlaubsvertretung“ bespreche) und mich so auf eine kurze Stilbeschreibung der einzelnen Bands beschränke, da ich mich weder zu unqualifizierten Negativurteilen noch zu aus den Promo-Infos abgepinnten Lobeshymnen hinreißen lassen will. Morgul, die es mit nur fünf Stücken immerhin auf über 40 min. Spielzeit bringen, pendeln in ihren abwechslungsreich gestalteten Songs ziemlich wild, aber gekonnt zwischen ruhigen Pianopassagen, rhythmischem Midtempo-Bombast und gnadenlosem Gebolze hin und her, wobei aber durchaus verfolgbare Songstrukturen zu erkennen sind. Auch die Vocals unterstützen den Abwechslungsreichtum der Songs mit punktuell gesprochenen Einlagen (neben dem üblichen Geschrei, welches jedoch nicht allzu „kreischig“ klingt). Kein leichter Stoff also, aber auf jeden Fall weit entfernt von pubertärem Dauergeknüppel. / Siebenbürgen sind, soweit ich mich entsinne, in der Fachpresse bisher beinahe durchgehend mit großem Lob bedacht worden. In der Tat haben die zwischen Midtempo und Uptempo schwankenden Songs auf „Loreia“ – insbesondere durch den Kontrast zwischen an alte Samael-Scheiben erinnernden Growls und einer wunderschön jubilierenden Elfenstimme – ihren besonderen Reiz, außerdem wurde der Sound für BM-Verhältnisse recht differenziert auf Platte gebannt, weshalb es mir nicht schwerfällt, mich dem allgemeinen Lobestenor an dieser Stelle anzuschließen. P.S.: Die Platte kommt trotz einiger eher melancholischer Passagen nahezu ohne Keyboards aus. / Summoning präsentieren eine etwas gemäßigtere Variante des Schwarzmetals, die mit ihren atmosphärischen Orgelsounds und melodietragenden Keyboards (die BM-typisch schrammelnden Gitarren halten sich eher dezent im Hintergrund) sogar mir zu gefallen weiß. Die durchgehend im Midtempo-Bereich angesiedelten, meist recht langen, aber eingängigen Songs enthalten viele orchestrale Passagen, während die Vocals sich in recht angenehm hörbarer mittlerer Stimmlage bewegen – dürfte auch für Dimmu Borgir-Fans eine lohnende Anschaffung sein. / Forlorn bezeichnen ihren Stil als „Viking Metal“, was sich vor allem darin äußert, daß ihre Lyrics nicht Satan und seinen höllischen Spießgesellen, sondern den heroischen Sagen und Bräuchen der nordischen Wikinger Tribut zollen. Auch die Musik verbreitet eine recht heroische bzw. hymnische Atmosphäre, indem punktuell eingesetzte BM-Vocals auf „cleane“ männliche Vocals/Chöre und melodische Midtempo-Arrangements treffen – eine auch für Goth-Metal Adepten gut höbare Melange. Mit nur knapp 23 Minuten ist die Spielzeit dieser Veröffentlichung übrigens recht kurz ausgefallen, ich gehe mal davon aus, daß es sich hierbei um eine Mini-CD bzw. EP handelt.

Veröffentlicht: 1997

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Reviews

MORGUL / SIEBENB?£RGEN / SUMMONING / FORLORN

Lost In Shadows Grey / Loreia / Dol Guldur / Forlorn

/5

LIMBONIC ART

Opus Daemoniacal

/5

Alcest

Les Chants De L’Aurore

/5

Perchta

D’Muata

/5

Saltatio Mortis

Finsterwacht

/5

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/5

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