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Artist: M?ûTLEY CR?£E

Titel: New Tattoo

Wenn du jemanden ins Bett kriegen möchtest, dann hör dir Mötley Crüe an,” ist mit Sicherheit ein Merkspruch, der bis Anfang der von Tristesse geprägten Nineties eine gewisse Berechtigung hatte und der zehn Jahre zuvor mit Alben wie “Shout At The Devil”, “Theatre Of Pain” oder “Girls, Girls, Girls” für eine ganze Generation von Rock-Babies sorgte. Doch spätestens mit dem ’94er Album “Mötley Crüe” hatten die Chicks den Braten gerochen und seit dem ’97er Nachfolger “Generation Swine” wollte kaum jemand mehr zu den Vier aus L.A. Liebe machen. Zu modern zum Hardrocken, zu altbacken zum Newrocken, steckengeblieben irgendwo zwischen Tradition und den visionären Sound-Ideen Tommy Lees verfing sich die Crüe in einem Chaos aus Alkohol- und Drogenexzessen, Gefängnisaufenthalten und Streitigkeiten, die schließlich im wenig rühmlichen Abgang des big drummerboys gipfelten. Doch jetzt ist alles anders. Y2K heißt back to the roots für Bandchef Nikki Sixx und seine Leute, die auf ihrem mittlerweile 11. Album alles Moderne wieder von Bord geworfen haben und sich ganz dem widmen, was sie am besten können: Hard Rock machen. Sicher kann “New Tattoo” nicht an die Erfolge der Glanztage von Songs wie “Kickstart My Heart” oder “Wild Side” anknüpfen, dennoch ziehen sich Mötley Crüe mit ihrem ersten Album im neuen Jahrtausend ganz gut aus der Affäre. “Hell On High Heels”, “1st Band On The Moon” oder “White Punks On Dope” gehen tendenziell zwar schon in die richtige Richtung, lassen aber den letzten Schliff angehörs alten Materials vermissen. Insgesamt gesehen jedoch ein erfreulich solides Album mit guter Aussicht auf einen noch besseren Nachfolger!

Veröffentlicht: 2000

2000 findest du Hier finest Sonic-Secucer Ausgaben aus dem Jahr 2000

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