Review

Artist: MANMADEMAN

Titel: Cell Division

Nicht mehr ganz preßwerkwarm und fast schon im Regal verschwunden war diese T (bitte auch nach dem folgenden echno trotzdem weiterlesen)-Scheibe. Aber nachdem eine Tapekopie auch zwei seit Jahren eingeschworene Techno- und Goafreaks auf der Fahrt zur Loveparade vom Hocker haute, muß ich diesen obercoolen Flight durch Goa-, Techno-, Hardtrance-, Ambient- und Chillouträume einfach erwähnen. “And All That”, ein vor wohliger Wärme wabernder Beinahetrancesmasher, der zu keiner Sekunde in Gefahr ist, zu Autoscootermucke zu mutieren und statt dessen durch Klavierspiel überrascht, fällt beim ersten Hören auf. Die übrigen Tracks wachsen schnell nach, und der dramaturgische Verlauf hätte nicht besser ausfallen können, denn zum Ende hin wird es zunehmend entspannender. Und während my honourable friend – womit britische Parlamentsabgeordnete in der Regel gar nicht so sehr geschätzte Kollegen meinen, ich hingegen Pee Wee meine, der mein Oxford English stets für deplaziert hält – während also my honourable friend Pee Wee sich vorstellt, nach seinem irdischen Leben in einem Schleimbeutel hängend Musik wie die von Rajna zu hören, höre ich in besagtem Sack lieber den Closer “Breeze”, womit auf Umwegen die Nähe von Goa zu Fernost belegt wäre.

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