Review

Artist: MANIPURA

Titel: Manipura (LP)

Nachdem Manipura-Kopf Neil aka 9L in den letzten Jahren ausgiebig durch Europa getourt ist, wurde es ihm zu langweilig, weiterhin alleine für das Projekt verantwortlich zu sein. Deshalb beschloß er, Manipura zu einer ÔÇÜrichtigen’ Band auszubauen. Trotzdem bleibt das Projekt weiterhin im wesentlichen elektronisch ausgerichtet, auch wenn akustische Instrumente nun etwas öfter Verwendung finden. Die Eröffnung des Albums durch einen spooky Drum’n Bass Track läßt den Rezipienten dann erst einmal daran zweifeln, ob der richtige Tonträger auf dem Plattenteller liegt. Weiter geht es mit Scorn-artigem Dub in slow motion und in keine Schublade zu steckenden Experimentalpop. Zur Halbzeit dann erstmals sanfte Ambientklänge, die durchscheinen lassen, wie Manipura früher klangen. Gemäßigt geht es dann auch auf der zweiten Seite weiter, wobei viel mit Schlagwerk-Loops gearbeitet wurde. Lediglich für ein einmaliges Intermezzo wird der Hörer aus der entspannten Stimmung gerissen, um jedoch direkt im Anschluß wieder in Klangwatte gepackt zu werden. Wie nicht anders zu erwarten, spiegelt sich die aufgebaute Atmosphäre perfekt im Artwork wider. Die Personalaufstockung hat dem nun nicht mehr Ein-Mann-Projekt jedenfalls definitiv gut getan und drei (!) weitere Alben sind bereits fertig eingespielt und warten auf ihre Veröffentlichung.

Veröffentlicht: 2000

2000 findest du Hier finest Sonic-Secucer Ausgaben aus dem Jahr 2000

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