Review

Artist: LORD OF THE LOST

Titel: Opvs Noir Vol. 1

Als „Opus Magnum“ bezeichnet man das wichtigste, das zentrale Werk eines Künstlers. Es wäre anderen Alben von Lord Of The Lost gegenüber unstatthaft, „Opvs Noir“ zum jetzigen Zeitpunkt in dieser Weise hervorzuheben. Einen Sonderstatus als „Großes Werk“ hat sich die Trilogie, deren „Vol. 1“ nun vorliegt, allerdings bereits gesichert. Drei Alben. 33 Songs. Am Stück geschrieben, produziert und nun häppchenweise veröffentlicht, damit jedes einzelne Stück für sich wirken kann: Dass die Ausmaße des Projekts keine negativen Auswirkungen auf die Qualität hatten, zeigt zumindest Part I des Alben-Triples. „Opvs Noir Vol. 1“ ist sympathisch wahnsinnig. Ungeheuer vielseitig, ohne den roten bzw. schwarzen Faden vermissen zu lassen. In jedem Moment zwingend, auch wenn die persönlichen Lieblingssongs naturgemäß differieren werden. Darf es der große Rummel auf dem „Bazaar Bizarre“ sein, wo Chöre und Doublebass kurz an Dimmu Borgir in ihrer „Abrahadabra“-Phase denken lassen, ehe die Stimmung mit rhythmischen Vocals und Synthesizer wechselt und über einen hymnischen Refrain in clever orchestrierte Klangwirbel führt? Oder lieber „Light Can Only Shine In The Darkness“, dass den Sound von Within Temptations „Bleed Out“-Platte mit Lord-Of-The-Lost-Trademarks vereint wie den Gesang von Chris Harms und Sharon den Adel? „Ghosts“ jagt einem, angereichert um das Cellospiel von Tina Guo, Gänsehaut über den Rücken, zeigt aber auch Biss. Beim ersten Hören empfiehlt es sich, jederzeit auf Überraschungen innerhalb der Songs gefasst zu sein. Nicht eine davon ist böse. So eklektisch Stilistiken im Songwriting aufeinandertreffen, so unverkennbar wird aus Roxette-nahem Poprock und harten Riffs, berührenden Vocals und aggressivem Geballer ein Ganzes. Turn up the Volume (1)!

(Christoph Kutzer)

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