Review

Artist: LACUNA COIL

Titel: In A Reverie

The Gallery und The Gathering habe ich namentlich schon zig mal verwechselt, was wohl auch an einer gewissen musikalischen Nähe liegt. Madder Mortem und eben Lacuna Coil aus Mailand machen ähnliche Musik, so daß man fast schon einen trendigen Genrenamen braucht. Gemeinsam ist allen Bands, daß stimmgewaltige Frontfrauen den Gesang übernehmen, wobei sie von virtuosen Bands im Rücken durch Rock, Metal und auch ein bißchen Goth verstärkt werden. Im Gegensatz zu The Gathering driften Lacuna Coil nicht in epische, fast schon psychedelische Gefilde ab. Genau wie bei The Gallery ist die Frontfrau nicht allein an der Gesangsfront. Lacunas Cristina Scabbia bekommt Schützenhilfe von Andrea Ferr (männlich). Anstelle eines Beauty-Beast Kontrastes tritt ein ausgewogenes Stimmenverhältnis, wobei Cristina rein zeitlich den größeren Teil bestreitet. Ausgewogen ist auch das Mischungsverhältnis von Band und Gesang, da der Gesang nicht in den Vordergrund gemischt wurde. Das Ergebnis ist überaus lobenswert. Gefällige Melodien und ausgeklügelte Wechsel von kraftvollen Passagen zu melancholischen Gesangslinien und zurück tun ihr ü£briges, damit man den 22.02.1999 im Auge behält. Dann nämlich erscheint “In A Reverie”.

Veröffentlicht: 1999

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