Review
Artist: Interpol
Titel: This Mirror Weighs A Ton
- Artist: Interpol
- Label/Vetrieb: Partisan Records
Die New Yorker lassen es auf ihrem achten Longplayer eher entspannt angehen. Ihre Wurzeln im Post-Punk, eine gewisse Düsternis im Sound und dieses typische Interpol-Gen sind nach wie vor vorhanden, und doch wirkt „This Mirror Weighs A Ton“ irgendwie leichtfüßiger – erwachsener vielleicht. Sieht man einmal von schrofferen Songs wie „Wings On Fire“ ab, sind die meisten Nummern eher schwelgerisch und entspannt. Schon der ruhige Opener „This Mirror Weighs A Ton“ ebnet diesen Weg, ehe es in „See Out Loud“ kurzzeitig wieder klingt, als hätte man sich auf ein Album wie „Turn On The Bright Lights“ oder „Antics“ verirrt. Sie können es also immer noch – sie wollen es aber gar nicht. Stattdessen geben neben den üblichen Rock-Zutaten Piano, Electronica, Bläser und Streicher den Ton an. Oder wie im melancholischen „So Rides The Reindeer“ folkige Akustikgitarren, die sich mit shoegazigen Melodiegitarren und verspielten Synths verzahnen. Ebenfalls erwähnenswert: In „Wake Up“ sorgen peppige Bongos für einen frischen Groove. Welch schöne Idee! In der Summe ist „This Mirror Weighs A Ton“ kein Album, das einen anspringt, sondern eher eines, das mit etwas Zeit und Geduld erschlossen werden muss – das tut seiner subtilen Schönheit jedoch keinen Abbruch, sondern verstärkt sie vielleicht sogar.
Sascha Blach
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Sonic Seducer 09-2026 + Gothic Fetisch Kalender 2027 + M’era Luna Sticker + CD: Saltatio Mortis – Staub & Schatten, Tanzwut + Silke Bischoff + Schandmaul + Soft Cell + Interpol + Tarja + Evanescence + Marilyn Manson + Amphi Festival
Exklusiv bei und auch in zwei Bundles erhältlich:
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- mit „Staub & Schatten“-Kunstdruck mit handschriftlichen Lyrics der Single „Ich schrei deinen Namen in die Nacht“ von Alea, limitiert auf 499 Exemplare inklusive Saltatio Mortis-Sticker
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- mit Saltatio Mortis-Baumwolltasche
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